Archiv für März 2011

„Schwarzes Kleeblatt“ – Zeitung der ASJ Berlin erschienen!

Ein wahrhaft historischer Moment ist das Erscheinen der ersten Ausgabe der Zeitung der Anarcho-Syndikalistischen Jugend (ASJ) Berlin. Das in einem Rhythmus von allen zwei Monaten erscheinen sollende „Schwarze Kleeblatt“ beendet die jahrzehntelange Durststrecke des nicht vorhanden seins eigenständiger anarcho-syndikalistischer Jugendgruppen-publikationen. Möge das „Schwarze Kleeblatt“ zu einer vielgelesenen und einflussreichen Zeitschrift werden und zur Stärkung und weiteren Entwicklung der ASJ Gruppen beitragen.

Aus dem Editorial:

Der Leitartikel in dieser Ausgabe beginnt aus gegebenen Anlass mit einem Bericht über den Naziaufmarsch in Dresden, der dieses Jahr einmal mehr ansteht. Im Bereich Regional es greifen wir das Thema Gentrifizierung auf und in Sachen Überregionale Ereignisse findet ihr einen kritischen Artikel zu den häufig stattfindenden Bildungsstreiks, die immer wieder Ergebnisse vermissen lassen. An Ergebnissen fehlt es der ständig stärker werdenden Überwachung aller Menschen hingegen nicht, die mittels RFID-Chips eine neue Dimension erreichen könnten, was wir in der Rubrik Globales genauer Beleuchten.

Hier geht’s es zur Ersten Ausgabe im PDF-Format

Break Isolation! Flüchtlingslager in Zella-Mehlis schließen!

Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung, Hungersnöten und Naturkatastrophen. Jährlich sterben Tausende von Ihnen an den Außengrenzen Europas. Diejenigen, die in Deutschland ankommen, sehen sich mit einem rassistischen und menschenverachtenden System konfrontiert. Sie sind gezwungen isoliert in abgelegenen Lagern zu leben, ausgegrenzt und in ständiger Angst vor der Abschiebung. Die hygienischen Zustände sind katastrophal. Schimmlige Wände in maroden Wohnungen stellen ein permanentes Gesundheitsrisiko dar. Nicht zuletzt die Residenzpflicht und das Gutscheinsystem machen den Menschen ein selbstbestimmtes Leben unmöglich. Das Flüchtlingslager in Zella-Mehlis ist ein Beispiel für all diese Ausgrenzungsmechanismen.

Aus diesem Grunde werden verschiedene Gruppen, Initiativen und Aktivist_innen gemeinsam nach Meiningen mobilisieren um gegen Ausgrenzung, Isolation und alltäglichen Rassismus zu protestieren.

Infoveranstaltungen und Proteste gegen das Flüchtlingslager in Zella-Mehlis:

Suhl: 28. Februar, Kirchgasse 10, 19 Uhr
Jena: 3. März, Carl-Zeiss-Straße 3 (Uni Jena), HS 7, 18 Uhr
Meiningen: 10. März, Alte Posthalterei, 18 Uhr

15. März: Kundgebung in Meiningen
22. März: Aktionstag in Zella-Mehlis
24. März: Demonstration in Meiningen

Unterstützer_innen:
The VOICE Refugee Forum, revolta – antikapitalistische linke, Antifaschistische Gruppen Südthüringen [AGST], Soziokulturelles Zentrum Gerberstraße 1, Karawane für die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen, AK Politische Bildung beim Stura der Uni Jena, Referat für Menschenrechte beim StuRa der Uni Jena, Flüchtlingsrat Thüringen e.V.