Archiv für März 2012

Morgen alle nach Frankfurt!

Übernommen von M31!

Die letzten Flugblätter sind verteilt, Plakate geklebt und Tickets verkauft. Knapp 250 unterstützende Gruppen und 100 gehaltene Veranstaltungen. Aktionen in 15 Ländern.Wir haben es innerhalb weniger Monate geschafft eine der stärksten antikapitalistischen Mobilisierungen der letzten Jahre auf die Beine zu stellen. Morgen wird sich zeigen wie viele Menschen wir mit einer klaren inhaltlichen Stoßrichtung auf die Straße bringen können. Danach wird es Aufgabe sein die internationale Vernetzung weiter auszubauen und weiterhin handlungsfähig zu bleiben um dem eigenen Anspruch “mehr als ein Zeichen antikapitalistischer Solidarität” gerecht zu werden.

Wir sehen uns auf der Straße!
31.03 – 14:00 – Frankfurt Hauptbahnhof

Alle wichtigen Infos für die Demo und der Pennplatzbörse findet ihr nochmal hier.

Mobi-Filmabend M31

Im Rahmen der Mobilisierung zum Europaweiten Aktionstag gegen den Kapitalismus findet heute Abend etwas kurzfristig ein Filmabend statt. Gezeigt wird der Film ‚Für eine andere Welt‘.

Beginn ist 20 Uhr in der Libelle(Kolonnadenstraße 19/Innenstadt).

Antifa Demo Delitzsch 25.03.2012

Aufgrund der Angriffe auf Antifaschist_Innen vor einigen Tagen in Delitzsch, wird es am Sonntag eine Demonstration gegen Naziterror in Delitzsch geben.

Anreise aus Leipzig: 12.45 Hbf. am Infopoint, seid pünktlich und vorsichtig!

Weitere Infos und Aufruf: HIER!

Antifa Demo Delitzsch

Im Osten nichts Neues. Gegen Nazis und rechte Alltagskultur. Aufruf für eine antifaschistische Kampagne im Leipziger Osten

+++Aufruf zur Demonstration am 24.03.2012+++

Im Osten nichts Neues. Gegen Nazis und rechte Alltagskultur.

Im Frühjahr 2008 zogen hunderte Menschen durch den Leipziger Osten und demonstrierten gegen die vorhandenen Nazistrukturen und die bis dato mehrheitlich untätige Bewohner_innenschaft.
Damals gelang es, den organisierten Nazis Einhalt zu gebieten. Mit dem Zuzug von Studierenden und linksalternativen Menschen veränderte sich das Klima im Stadtteil. Außerdem entstanden in dieser Zeit im Osten verschiedene Orte für linksalternative Kultur- und Politikprojekte und Personen.
Doch spätestens seit Herbst 2011 bekommt das Bild vom Wandel im Leipziger Osten einen deutlichen Riss.

Mittel zum Zweck?

Zwischen November 2011 und Februar 2012 nutzten Personen, die der Leipziger Naziszene angehören, eine Wohnung in der Langen Straße 15 (Zentrum-Ost) als semi-öffentlichen Party- und Veranstaltungsraum. Darunter waren bekannte Gesichter der Leipziger NPD sowie der gewaltbereiten, rechtsorientierten Fußball-Fanszene, Akteure die bis 2011 das NPD-Zentrum in der Odermannstraße in Lindenau als Domizil nutzten.
Bei Feiern im Erdgeschoss der Langen Straße 15 am Abend des 9. Dezember 2011 und in der Silvesternacht kam es zu massiven verbalen Beleidigungen und Sachbeschädigungen, was die Anwesenheit der neuen Nachbarn für die Anwohner_innen der gesamten Langen Straße zur realen Bedrohung machte.
So geriet auch das translesbischwule Projekt „RosaLinde“, das sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindet, in den Fokus der Nazis. Pöbelnd und „Sieg Heil“-rufend provozierten diese vor deren Räumlichkeiten.

Versuche von verschiedenen Seiten, Kontakt mit der Eigentümerin des Hauses aufzunehmen, scheiterten und blieben unbeantwortet. Erst der Druck der Öffentlichkeit schien der Eigentümerin eine Reaktion zu entlocken. Nach Pressemitteilungen und mehreren Berichten in verschiedenen Medien blieben oben genannte Personen der Langen Straße fern.

Offensichtlich ist der Eigentümergesellschaft „Kling-Group“ ein guter Ruf in der Öffentlichkeit wichtiger, als die Sicherheit der Bewohner_innen in von ihr vermieteten Häusern. Der gesamte Verlauf der Auseinandersetzung mit den Nazis und die Verweigerungshaltung der Eigentümerin lassen den Verdacht aufkommen, dass die Nazis hier als Mittel zur Entmietung genutzt werden sollten.
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VEGAN Brunch in der Libelle

BRUNCH