Archiv für April 2012

2. Workshop mit H.-J. Voss

Buchvorstellung: Befreiung und soziale Emanzipation – Rätebewegung, Arbeiterautonomie und Syndikalismus

Buchvorstellung 27.04Der Autor Roman Danyluk aus München stellt in einer Rundreise sein Buch „Befreiung und soziale Emanzipation – Rätebewegung, Arbeiterautonomie und Syndikalismus“ vor.
Am Freitag, d. 27.April macht er Halt in Leipzig. Die Lesung mit Diskussion beginnt 20 Uhr in der Libelle.

Weitere Infos zum Buch und zur Rundreise gibt es HIER.

ASJ Berlin: Neue Ausgabe des ‚Schwarzen Kleeblatts‘

Schwarzes Kleeblatt

Die Ausgabe #8 könnt ihr HIER runterladen

In einem Land vor unserer Revolution…
… müssen wir noch von Demo zu Demo rennen, um unserem Unmut Gehör zu verschaffen. Neben dem 1. Mai kommen in den nächsten Monaten einige flichttermine auf uns zu, denen wollen wir uns auch voll und ganz in dieser Ausgabe widmen. Als erstes steht am 28. April der Workers Memorial Day vor der Tür. Noch nie davon gehört? Das ist weiter nicht verwunderlich, denn obwohl dieser schon 1984 ins Leben gerufen wurde und von da an immer weitere Kreise zieht, ist der WMD gerade in Deutschland noch ein Fremdwort. Wer das ändern will, informiert sich auf Seite 7 und wird aktiv. Einen Schritt weiter Richtung 1. Mai stoßen wir auch dieses Jahr wieder auf die „Wir bleiben alle“ Demo am 30. April. Die Demo thematisiert die immer weitergehende Verdrängung sozial schwacher Menschen aus dem Stadtzentrum. Wer nach all dem Hin und Her ein wenig Entspannung sucht, findet die erst wieder am 2.
Mai. Während viele den Tag nutzen, um ganz zu Hause zu bleiben, wird unter dem Motto „Wir haben Zeit“ die traditionelle Demo zum „Kampftag der Arbeitslosen“ stattfinden: Infos auf Seite 9. Doch hoppla! Ist der Redaktion etwa der zentralste Tag durch die Lappen gegangen? Keine Beiträge zum 1. Mai selber? Nein, diesmal wirklich nicht. Wir haben davon abgesehen, euch wieder mit Infos, Aktionsplänen oder Aufrufen zu versorgen. Wichtiger schien es uns mal auf die Tage drumherum zu schauen und euch mit Hintergundinfos zu versorgen. Wer trotzdem Lust auf einen schwarzroten 1. Mai hat,
kann uns gerne auf der Gewerkschaftsdemo, bei unserem Stand auf dem Mariannenplatz oder eben auf der revolutionären 1. Mai Demo besuchen.
Was die restlichen Artikel in dieser Ausgabe angeht, überlassen wir es euch diese zu entdecken. Es gibt noch einiges zu lesen und dabei wünscht wie immer

viel Spaß, die Redaktion des Schwarzen Kleeblatts

Verschiebung des Fortführungsworkshops mit H.-J. Voss

Wir müssen euch leider mitteilen, dass der zweite Workshop nicht diesen Freitag stattfinden kann. Er wird jedoch nachgeholt werden.

Genaueres erfahrt ihr rechtzeitig hier auf dem Blog.

VEGAN Brunch in der Libelle

Brunch April 2012

Workshop mit Heinz-Jürgen Voss am 13.04.2012


Unterschiede zwischen Menschen – so geschlechtliche – sind nicht vorgegeben, sondern resultieren aus Ungleichbehandlungen. Anstatt noch immer über die Berechtigung der 1949 gewagten These von Beauvoir „Kein biologisches […] Schicksal bestimmt die Gestalt, die das weibliche Menschenwesen […] annimmt“ zu diskutieren, gilt es, radikal weiterzudenken. Die Kategorie „Geschlecht“ soll einer genauen Analyse unterzogen und Ableitungen für Veränderung erarbeitet werden, die ein gutes Leben für alle Menschen ermöglichen. Kapitalismuskritik braucht queere Perspektiven, genau wie zu Queer unbedingt Kapitalismuskritik gehört.
Dr. Heinz-Jürgen Voss forscht und lehrt zu Geschlecht, Biologie und Queer.

13.04 Flyer

AG Antispe empfiehlt: Schlachtfabriken verhindern! Widerstand gegen Europas größte „Geflügel-Schlachtfabrik“

WAS
Vortrag und Diskussion
außerdem Soli-Muffins
WANN
05.04. (Do), 20 Uhr
WO
Libelle
Kolonnadenstr. 19

In Wietze bei Celle steht Europas größte Hühnerschlachtfabrik. Bei voller Auslastung könnten hier 7-8 Tiere pro Sekunde getötet werden, das wären dann 2,6 Millionen pro Woche. Seit der Eröffnung im August 2011 läuft die Fabrik jedoch zunächst im Teilbetrieb. Es fehlen die Zulieferbetriebe. 420 Mastanlagen für je 40.000 Hühner im Umkreis von 150 km wären nötig. Dass sich bisher erst etwa 20 Landwirte entschieden haben, 500.000€ für den Bau einer solchen Anlage zu investieren, liegt nicht zuletzt an dem beachtlichen Protest und Widerstand dagegen. Mahnwachen, Demonstrationen, Besetzungen, Brandanschläge und vieles weitere brachten das Thema in den letzten zwei Jahren immer wieder in die Medien.
Im Vortrag geht es um das Mordsprojekt Wietzer Schlachtfabrik und seine Auswirkungen, um den Widerstand den es bisher dagegen gab und darum, wie es weitergehen kann.
Anschließend wird es noch Raum für einen Austausch und Diskussionen geben.

Mehr Infos:
http://antiindustryfarm.blogsport.de/
http://alfred.blogsport.de/

Flyer:
Flyer ALFred Vortrag