Archiv für Januar 2014

NO EXCUSES: Nazis in DD blockieren!

No excuses! Put an end to the Myth of Dresden!

Zum inzwischen 69. Jahrestag der Bombardierung Dresdens wird auch in diesem Jahr wieder der Opfermythos von Seiten der Stadt und der Bürger_innen zelebriert werden. Tausende vermeintlich unschuldige Tote seien zu beklagen, ein jahrzehntelanger Wiederaufbau war die Folge. Bullshit! In den Reigen von Opfermythos und Kerzenmeer wollen wir uns nicht einreihen, ebenso wenig wie in die Menschenkette. Wir sehen in diesem kollektiven Gedenken den Anknüpfungspunkt und den Ursprung für die alljährlich stattfindenden (Neo-)Naziaufmärsche. Am 13. Februar 2014 steht abermals eine Demonstration von (Neo-)Nazis in Dresden an. Sie wollen wieder versuchen, ihre menschenverachtende Ideologie auf die Straße zu tragen. In den letzten 4 Jahren konnte der Aufmarsch erfolgreich blockiert werden, also: Let’s do it again! Put an end to the Myth of Dresden!

Noch immer schwafeln einige von der unschuldigen Kunst- und Kulturstadt, es kursieren überhöhte Opferzahlen und nahezu jedes Jahr wird mit neuen Denkmälern aufgetrumpft. Historische Fakten widerlegen allerdings die vermeintliche Unschuld [1]. Bombardiert wurde Dresden, eine strategisch wichtige Stadt im nationalsozialistischen Deutschland.
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17.01.14: Film: „white charity“

Schwarzsein & Weißsein auf Spendenplakaten

Werbeplakate von entwicklungspolitischen Organisationen wie ‚Brot für die Welt‘, ‚Welthungerhilfe‘, ‚Kindernothilfe‘ oder ‚Care‘ prägen das Bild auf Straßen, Plätzen, in Bahnhöfen und U-Bahnen in Deutschland.

Sie haben einen großen Einfluss darauf wie in Deutschland Schwarze und weiße Identitäten konstruiert werden. Der Dokumentarfilm analysiert die Spendenplakate aus einer rassismuskritischen, postkolonialen Perspektive.

‚white charity‘ stellt unterschiedliche Perspektiven vor: Ausgehend von den Spendenplakaten diskutieren Vertreter_innen von Hilfsorganisationen mit Wissenschaftler_innen über Entwicklungszusammenarbeit, koloniale Fantasien, Rassismus und Machtstrukturen.

‚white charity‘ ist eine exemplarische Auseinandersetzung mit Rassismus in Bildern, die weit über den entwicklungspolitischen Horizont von Bedeutung ist und unterstützt einen schärferen Analyseblick auf Bilder in kommerzieller Werbung, Print und TV.

Produzent_innenseite: http://www.whitecharity.de/

white charity

# Free Joel

Am 15.12.2013 wurde eine friedliche Demonstration von Menschen in Stockholm, die gegen rechte Strukturen vor Ort protestierten, von Nazis mit Messern, Stöcken und Glasflaschen attackiert. Anwesende Antifaschist_innen verteidigten sich und teilnehmende Familien, und wurden dabei zum Teil verletzt. Einige Tage später wurde einer der Aktivisten, der an der Ausandersetzung beteiligt war, festgenommen und inhaftiert, obwohl er nichts anderes tat, als sich und andere gegen den rechten Angriff zu verteidigen. Aufgrund dieser Kriminalisierung von Antifaschist_innen nicht nur in Schweden, sondern weltweit, hat sich die ASJL dazu entschieden ihre Solidarität mit dem inhaftierten Stockholmer Antifaschisten und allen inhaftierten Antifaschist_innen weltweit auszudrücken.
- Stoppt die Kriminalisierung von Antifaschist_innen! – Free Joel! – Antifaschismus heiszt Selbstverteidigung! -

Free Joel

ASJ-VEKÜ am 04.01. in der Libelle!

Vekü