Aluhut-Cocktailbar | 31.05. | 20 Uhr | Libelle

Antisemiten? Nein Danke!

Aluhut-Cocktailbar | 31.05. | 20 Uhr | Libelle

Der Chef der Leipziger Antifa (e.V.) lädt ein:

Zu unserer gemütlichen Aluhut-Cocktailbar. Lecker Vokü gibt es wie jeden Samstag auch. Wer mit einem selbstgebastelten Aluhut auftaucht bekommt einen kleinen Pfeffi (solange der Vorrat reicht, die Mittel, die wir von der CIA beziehen sind begrenzt). Musik gibt es auch.

Falls ihr keinen Aluhut habt, basteln wir mit euch zusammen einen. Warum Aluhüte fragt ihr euch? Na ganz klar: Die Regierung, die Freimaurer und die New World Order wollen unsere Gedanken mit Chemtrails kontrollieren.

Klingt komisch? Ist es auch.

Wenn ihr euch fragt, warum wir etwas dagegen haben, dass unter dem Motto „Frieden“ neurechte und antisemitische Verschwörungstheorien verbreitet werden; Warum eine Aufteilung in „raffendes und schaffendes Kapital“ scheiße ist; Warum Jürgen Elsässer ein ekelhafter, homophober Antisemit ist; Warum Querfrontler wie Ken Jebsen glauben, dass 9/11 gefaked war; Warum es antisemitisch von Jebsen ist zu sagen „Israel strebt in Palästina die Endlösung an“ (Naja, das fragt ihr euch wahrscheinlich nicht wirklich); – dann kommt vorbei um in entspannter Atmosphäre mit uns zu diskutieren. Aber Achtung: Spinner werden von uns gnadenlos getrollt.

Willkommen sind jedoch kritische Menschen, die nicht alles glauben – auch wenn es im Internet steht.


1 Antwort auf „Aluhut-Cocktailbar | 31.05. | 20 Uhr | Libelle“


  1. 1 Nicht alles glauben! 06. Juni 2014 um 10:55 Uhr

    „Will­kom­men sind je­doch kri­ti­sche Men­schen, die nicht alles glau­ben – auch wenn es im In­ter­net steht.“
    Eben – warum glaubt ihr dann, dass 9/11 NICHT gefaked war? Weil es die Massenmedien sagen? Oder weil Ken Jebsen sagt, dass es gefaked war, und ihr prinzipiell das Gegenteil von dem sagt, was ein potentieller Antisemit meint? Diese angebliche Verschwörungstheorie ist vielmehr ein Anzweifeln der mehr als fragwürdigen offiziellen Version des Commission Report. Hierfür fehlen nämlich Beweise, weshalb ein Zweifeln auf Fakten beruht. Diese Ungereimtheiten werden im übrigen auch von Akademikern und renommierten Autoren wie Daniele Ganser und vor allem Mathias Bröckers mit seiner Faktensammlung „11.9.“ thematisiert. Letzterer sagt in einem Interview in der taz: „Und ihr Journalistenkollegen verhaltet euch schäbig, wenn ihr das so stehen lasst. Es muss sich doch niemand wundern, dass auch Nazis und irgendwelche verrückten Verschwörungstheoretiker diese Ungereimtheiten munter aufgreifen. Jedes stinknormale Verbrechen wird gründlicher untersucht als dieser Massenmord.“

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