Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Minijob Beratungsstunde diese Woche im Osten!

Unsere Beratungsstunde findet morgen (Mittwoch 12. Oktober) im Kulutcafé auf der Eisenbahnstraße 107 statt! Ab 18 Uhr stehen wir Euch bei Fragen zum Job oder Organizen zur Verfügung!

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Soziale Kampfbaustelle und Minijob Beratung

Auch wir werden dabei sein mit unserer Minijob Beratungsstelle am Samstag dem 20. August um 15 Uhr!
Schaut vorbei, wir freuen uns auf Euch!

Mehr Infos zur sozialen Kampfbaustelle: Klick!

AG Arbeitsrecht ist für Eure Fragen da!

Auch im Sommer heißt es für viele malochen… Aber ihr seid nicht auf euch allein gestellt!
Wer Fragen oder Lust auf Organizen hat, kann diese Woche zur ASJ Minijob Beratungsstunde kommen.

Jeden zweiten und vierten Mittwoch von 18 bis 19:30 Uhr in der Bäckerei!

Theorie AG diesen Mittwoch

In zwei Tagen trifft sich wieder unsere Theorie AG! Wir lesen diese Woche einen Text zum Postanarchismus. Neue Vorschläge sind aber gern gesehen, letztendlich entscheidet die Gruppe, was sie gern lesen möchte. Also kommt einfach mal vorbei! Jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat, 18 uhr im Kulturcafé (Eisenbahnstraße 107). Bei Fragen meldet Euch gern bei asjl-theorie@lists.riseup.net!

ASJ kocht im Atari!

Am Montag dem 13.06 wird es wieder leckeres Essen für den guten Zweck geben im Atari! Freuen darf man sich auf Gyrus und natürlich Nachtisch. Jeder der helfen will kann gerne ab 18 Uhr dazukommen. Unsere Minijob-ExpertInnen sind wie immer auch dabei, bis Montag!

Demonstration in Leipzig: Solidarität mit den Streikenden in Frankreich!

In Frankreich will die Regierung eine massive Verschlechterung der Arbeitsbedingungen zugunsten der Konzerne einführen, nach dem Vorbild der deutschen Agenda 2010. In Deutschland soll im August eine starke Verschärfung von HartzIV beschlossen werden. Der Protest gegen die Reform in Frankreich wurde zum Massenwiderstand: Straßen, Häfen, Raffinerien werden blockiert, es wird gestreikt, 500.000 demonstrieren. Am Dienstag den 14. Juni werden in Paris Hundertausende auf die Straße gehen. Wir auch: Hier in Leipzig! Neoliberale Reformen nutzen nur den Rechten und den Reichen! Bilden wir den transnationalen Widerstand dagegen! Auf zum französischen Konsulat!

Hier geht es zum kompletten Aufruf: Klick!

4. Juni: Gewerkschaftsfreiheit statt Klassenjustiz!

6. Juni in Annaberg-Buchholz: Schweigemarsch stoppen!

Jedes Jahr versammeln sich christlich fundamentalistische Gegner_innen von Schwangerschaftsabbrüchen u.a. in Berlin und Münster zu Demonstrationen, um ihr Weltbild in die Öffentlichkeit zu tragen. Auch in Annaberg-Buchholz wird so seit 2010 zu Schweigemärchen mobilisiert, welche sich gegen das Selbstbestimmungsrecht aller Menschen richten, insbesondere derer, die schwanger werden können.
Als wenn das noch nicht Grund genug wäre, wird diese Veranstaltung dieses Jahr auch noch vom Verein „Lebensrecht Sachsen“ organisiert. Somit soll die Veranstaltung für Menschen geöffnet werden, die unabhängig von ihrer Partei- oder Glaubenszugehörigkeit diese reaktionären Positionen unterstützen möchten.
Also: Markiert euch im Kalender den 6. Juni, unter dem Motto „Emazipation ist viel geiler – Schweigemarsch stoppen“ dem Wahnsinn entgegentreten!
Weitere Infos: Klick!

ASJ Redebeitrag zum 1. Mai in Plauen

Rede 1. Mai 2016 der ASJ Leipzig

Auch wir als syndikalistische Linke sind der Meinung, dass der Kampf gegen rassistische Verhältnisse mit dem Kampf gegen kapitalistische Verhältnisse zusammen gehört und auch zusammen gedacht werden muss. Denn der Rechtsruck in der sogenannten bürgerlichen Mitte und die Radikalisierung der Rechten sind für uns Ausdruck eines sich zuspitzenden Verteilungskampfes. Der Sprech von den angeblich erreichten Obergrenzen für Geflüchtete, der Überlastung und Überforderung macht dies unter anderem deutlich.
Für die Rechte oder die besorgten Bürger*innen spielt sich der Kampf um das bessere Leben zwischen ihnen selbst und den Neuankommenden ab. Wir sehen es als Aufgabe, daraus einen Kampf gegen Ausbeutung zu machen.

Dafür jedoch, so scheint es, muss erst einmal die eigene Position reflektiert werden.
Wir sind Antifaschist*Innen und wir sind lohnabhängig. Ersteres ist selbstverständlich und äußert sich in einer bestimmten Politik, einer bestimmten Sprache bis zum Dress Code. Die eigene Position im kapitalistischen Produktionssystem hingegen wird nicht selten als nebensächlich abgetan. Dabei ist die Frage nach einer Gesellschaft frei von Unterdrückung und Ausbeutung unmittelbar damit verknüpft, wie stark sich im Betrieb gegen eben diese gewehrt wird.

Die Fragen an uns selbst lauten also: Inwiefern wird linke Politik in den eigenen Betrieb getragen? Inwiefern weiß ich über meine eigenen Rechte Bescheid, aber vor allem über die Möglichkeiten, solidarische Strukturen auf der Arbeit aufzubauen und die eigene Position zu stärken? Und daran anknüpfend: Wie kann es gelingen eine umfassende Solidarität aufzubauen? Bspw. bei Repression im Job entgegen zu wirken?
Für diese Zwecke haben sich Initiativen, Basisgewerkschaften und Gruppen gegründet, die sich dieser Themen annehmen. Die Unterstützung ist rar, die Mitglieder zu wenige. Arbeitskampf und Gewerkschaft gilt bei vielen nicht als wahnsinnig schick, auch in der radikalen Linken und das trotz aller class struggle Rhetorik.

Dabei braucht der Kampf gegen Faschismus und Rassismus nicht nur eine antiparlamentarische und politisch autonome Basis, sondern auch eine Basis in den Betrieben.
Erstens, um auch bisher unpolitische Menschen in unsere Kämpfe einzubinden.
Zweitens, um auch hier Ausgrenzungsformen direkt zu begegnen und Menschen vor ihnen zu schützen.
Drittens bringt eine Organisierung im Betrieb nochmal ganz andere Möglichkeiten politischer Wirksamkeit zu Stande: So können wirtschaftliche Abläufe gestört werden.

Darüber hinaus: Die Forderung nach einem Wohnraum für alle, nach ausreichender Gesundheitsversorgung, nach humanitären Arbeits- und Lebensbedingungen, sind Forderungen wie sie von einer antikapitalistischen und ebenso antirassistischen Linken und darum von beiden gemeinsam gestellt werden müssen. Es müssen gemeinsam Alternativen formuliert und Kämpfe geführt werden. Dass sich die autonome Linke für gewerkschaftliche Themen und eine syndikalistische Politik öffnet, ist dabei ein wichtiger Schritt.

Wir glauben darum: Es ist ohne Zweifel wichtig, emanzipatorische Parallelstrukturen aufzubauen, um dort den Karren aus dem Dreck zu ziehen, wo der sogenannte Sozialstaat versagt hat. Doch genauso wichtig ist es auch politische Ansätze mit auf die Arbeit zu nehmen. Selbstorganisierung, Allianzen und Selbstermächtigung sind Schlagwörter, die im Betrieb genauso Anwendung zu finden haben, wie in den Social Centers.
Deshalb: Solidarisiert Euch in sozialen Kämpfen, werdet Mitglied in gewerkschaftlichen Gruppen, kennt Eure Rechte, tut Euch mit euren Kolleg*Innen zusammen und tragt linke Politik in die Bereiche, in denen sie am meisten weh tun!

ASJ Leipzig, 1. Mai 2016

Theorie AG wieder regelmäßig!

Zwei mal im Monat trifft sich unsere Theorie-AG, um noch viel klüger zu werden. Wer Interesse an unseren Treffen hat, schreibt einfach an asjl-theorie@lists.riseup.net. Oder ihr kommt direkt vorbei! Das nächste Treffen findet diesen Donnerstag, den 14. April ab 18 Uhr im Kulturcafé (Eisenbahnstraße 107) statt!