ASJ Redebeitrag zum 1. Mai in Plauen

Rede 1. Mai 2016 der ASJ Leipzig

Auch wir als syndikalistische Linke sind der Meinung, dass der Kampf gegen rassistische Verhältnisse mit dem Kampf gegen kapitalistische Verhältnisse zusammen gehört und auch zusammen gedacht werden muss. Denn der Rechtsruck in der sogenannten bürgerlichen Mitte und die Radikalisierung der Rechten sind für uns Ausdruck eines sich zuspitzenden Verteilungskampfes. Der Sprech von den angeblich erreichten Obergrenzen für Geflüchtete, der Überlastung und Überforderung macht dies unter anderem deutlich.
Für die Rechte oder die besorgten Bürger*innen spielt sich der Kampf um das bessere Leben zwischen ihnen selbst und den Neuankommenden ab. Wir sehen es als Aufgabe, daraus einen Kampf gegen Ausbeutung zu machen.

Dafür jedoch, so scheint es, muss erst einmal die eigene Position reflektiert werden.
Wir sind Antifaschist*Innen und wir sind lohnabhängig. Ersteres ist selbstverständlich und äußert sich in einer bestimmten Politik, einer bestimmten Sprache bis zum Dress Code. Die eigene Position im kapitalistischen Produktionssystem hingegen wird nicht selten als nebensächlich abgetan. Dabei ist die Frage nach einer Gesellschaft frei von Unterdrückung und Ausbeutung unmittelbar damit verknüpft, wie stark sich im Betrieb gegen eben diese gewehrt wird.

Die Fragen an uns selbst lauten also: Inwiefern wird linke Politik in den eigenen Betrieb getragen? Inwiefern weiß ich über meine eigenen Rechte Bescheid, aber vor allem über die Möglichkeiten, solidarische Strukturen auf der Arbeit aufzubauen und die eigene Position zu stärken? Und daran anknüpfend: Wie kann es gelingen eine umfassende Solidarität aufzubauen? Bspw. bei Repression im Job entgegen zu wirken?
Für diese Zwecke haben sich Initiativen, Basisgewerkschaften und Gruppen gegründet, die sich dieser Themen annehmen. Die Unterstützung ist rar, die Mitglieder zu wenige. Arbeitskampf und Gewerkschaft gilt bei vielen nicht als wahnsinnig schick, auch in der radikalen Linken und das trotz aller class struggle Rhetorik.

Dabei braucht der Kampf gegen Faschismus und Rassismus nicht nur eine antiparlamentarische und politisch autonome Basis, sondern auch eine Basis in den Betrieben.
Erstens, um auch bisher unpolitische Menschen in unsere Kämpfe einzubinden.
Zweitens, um auch hier Ausgrenzungsformen direkt zu begegnen und Menschen vor ihnen zu schützen.
Drittens bringt eine Organisierung im Betrieb nochmal ganz andere Möglichkeiten politischer Wirksamkeit zu Stande: So können wirtschaftliche Abläufe gestört werden.

Darüber hinaus: Die Forderung nach einem Wohnraum für alle, nach ausreichender Gesundheitsversorgung, nach humanitären Arbeits- und Lebensbedingungen, sind Forderungen wie sie von einer antikapitalistischen und ebenso antirassistischen Linken und darum von beiden gemeinsam gestellt werden müssen. Es müssen gemeinsam Alternativen formuliert und Kämpfe geführt werden. Dass sich die autonome Linke für gewerkschaftliche Themen und eine syndikalistische Politik öffnet, ist dabei ein wichtiger Schritt.

Wir glauben darum: Es ist ohne Zweifel wichtig, emanzipatorische Parallelstrukturen aufzubauen, um dort den Karren aus dem Dreck zu ziehen, wo der sogenannte Sozialstaat versagt hat. Doch genauso wichtig ist es auch politische Ansätze mit auf die Arbeit zu nehmen. Selbstorganisierung, Allianzen und Selbstermächtigung sind Schlagwörter, die im Betrieb genauso Anwendung zu finden haben, wie in den Social Centers.
Deshalb: Solidarisiert Euch in sozialen Kämpfen, werdet Mitglied in gewerkschaftlichen Gruppen, kennt Eure Rechte, tut Euch mit euren Kolleg*Innen zusammen und tragt linke Politik in die Bereiche, in denen sie am meisten weh tun!

ASJ Leipzig, 1. Mai 2016

Theorie AG wieder regelmäßig!

Zwei mal im Monat trifft sich unsere Theorie-AG, um noch viel klüger zu werden. Wer Interesse an unseren Treffen hat, schreibt einfach an asjl-theorie@lists.riseup.net. Oder ihr kommt direkt vorbei! Das nächste Treffen findet diesen Donnerstag, den 14. April ab 18 Uhr im Kulturcafé (Eisenbahnstraße 107) statt!

Montag 11. April: Anarchismus in Chile (Bericht von Leuten von Ort)

Obgleich der Anarchismus – und seine Vielfalt – heute als jugendliches und ein wenig exotisches Phänomen im Kontext der traditionellen und
jahrzehntelang vom Marxismus dominierten Linken erscheinen mag, verfügt er über eine reichhaltige Geschichte in den sozialen Bewegungen in
Chile. Sie geht auch die letzten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts zurück und reicht bis zur heutigen zeit. Im Vortrag möchten wir versuchen,
diesen geschichtlichen Werdegang zusammenzutragen und seine Strömungen und Problematiken in der Gegenwart darzustellen.

Je nach Wunsch kann es einen stärkeren Fokus auf den Anarchismus und die (ökologischen) Landkämpfe und feministische Themen geben, einschließlich
einer geschichtlichen Darstellung, einem Fokus auf indigene Frauen und aus dem ruralen Raum sowie auf aktuelle feministische Bewegungen.

Die Webseite zur Infotour findet ihr hier

Es wird wieder lecker! Die ASJ kocht im Atari

Jeden letzten Montag findet ihr uns an den Töpfen und Pfannen im Atari. Auch am 28.3.! Also kommt vorbei, lasst es Euch schmecken und lernt uns kennen. Auch unsere Arbeitsrechts-AG wird mit dabei sein, falls es Probleme mit dem Job gibt.

Geplant ist: Frittierter Blumenkohl/Brokkoli mit Soja-Dressing, dazu Röstkartoffeln mit Backpflaunem frisch aus dem Ofen und ein frischer Salat. Und wahrscheinlich gibt es für die ersten Hungrigen auch Nachtisch!

Minijob heißt natürlich auch Rechte haben!

Sich als Minijobbende*r zu wehren lohnt sich. Das zeigt das aktuelle Beispiel der FAU Kiel! Wer Fragen zu seinem oder ihrem Minijob hat, kann sich aber auch bei uns melden. Unsere Arbeitsrecht-AG hilft Euch gern weiter!

Bitteschön, die Rechnung!

Eine beliebte Kneipe am Kieler Ostufer musste kürzlich vor dem Arbeitsgericht einem Vergleich zustimmen, der sie zu einer Nachzahlung im höheren dreistelligen Bereich verpflichtet. Das ist eigentlich wenig spektakulär, allerdings sind die Details recht interessant: Es handelte sich um eine Tätigkeit auf Minijobbasis und dauerte nur knapp acht Monate. Desweiteren ging es lediglich um banale Dinge wie Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Urlaubsentgelt und sonstige ausstehende Gehälter, also alles Pflichten, die in einem Arbeitsverhältnis selbstverständlich sind. Eine derartig hohe Nachforderung für diesen kurzen Zeitraum ist daher recht beachtlich.

Das Ergebnis der Verhandlung kann man wohl als Quittung dafür verstehen, dass arbeitsrechtliche Mindeststandards missachtet wurden. Willkür des Arbeitgebers, Angst vor Jobverlust und Vereinzelung der Beschäftigten sorgen normalerweise dafür, dass die prekäre Situation stillschweigend hingenommen wird. Insofern zeigt dieses positive und nachahmenswerte Beispiel, dass ausbeuterische Verhältnisse in der Gastronomie keine Selbstläufer zu sein brauchen. Gegenwehr ist notwendig und möglich.

Gerade in Hinblick auf die Vereinzelung halten wir es für unerlässlich, dass sich die Beschäftigten untereinander austauschen, sich solidarisieren und gemeinsam Druck aufbauen, damit die verdienten Gehälter endlich in ihre Taschen fließen und die oftmals haarsträubenden Bedingungen in der Kieler Gastronomie hoffentlich ein Ende finden.

Dazu sollte die Rechnung lieber ohne den Wirt gemacht werden.

zur FAU Kiel: https://kiel.fau.org/

Kabarett auf unterstem Niveau – eine Stellungnahme der ASJ Leipzig

Vom 24.11.2015 bis zum 05.3.2016 spielte und spielt im Blauen Salon des Central Kabaretts Leipzig die Dinnershow „Die Feuerzangenbowle“ mit Jost Naumann und der Band „The Hornets“. Dreistündige Erlebnisgastronomie und Schulspaß werden garantiert… Das heißt, natürlich nur dann, wenn man Imitationen von Asiat*innen, die auf rassistischen Stereotypen beruhen, „Witze“ über Frauen* sowie das Leid und den Tod von Tieren als erlebnisreich oder spaßig empfindet.

Den unserer Meinung nach widerwärtigen Höhepunkt dieser Mischung bildete ein „Witz“ darüber eine Handgranate in die Küche zu werfen (in der sich, das konnte man vorherigen Aussagen Naumanns mindestens implizit entnehmen, Frauen ja quasi schon natürlicherweise aufhalten). Dieser wurde nur noch übertroffen von der Aussage, dass man(n?), wo man doch den Frauen schon Frauenhäuser baue, sie auch noch selber hinprügeln müsse.

Es ist uns unbegreiflich, dass derartige an Verachtung und Ekelhaftigkeit kaum noch zu überbietenden Aussagen von allen in diese Show involvierten Parteien als unproblematisch, ja scheinbar sogar witzig, angesehen und mindestens drei Monate lang unwidersprochen in der Öffentlichkeit vorgeführt wurden. Aus diesem Grund fordern wir Jost Naumann, die Band The Hornets und das Leipzig Central Kabarett auf, zu diesen Aussagen Stellung zu beziehen und für die Zukunft die notwendigen Konsequenzen daraus zu ziehen! Denn noch ekelhafter geht es jawohl kaum…

Ein Beitrag der AG Queer/Feminimus der ASJ Leipzig

Feministischer Frauenkampftag am 12.3. in Leipzig!

Der Aufruf:
Kämpfe verbinden – Patriarchat überwinden

Feministische Kämpfe gegen lokale und globale Ausbeutungs- und Unterdrückungsverhältnisse wurden weltweit schon immer geführt.
Auch heute gehen wir gegen diese Zustände auf die Straße und kämpfen nicht nur für ihre Abschaffung, sondern auch gegen ihre Instrumentalisierung.

Es kotzt uns an, dass feministische Forderungen ausgenutzt werden, um rassistische Argumentationen zu unterstützen.
Es kotzt uns an, dass die Sicherheit vor sexualisierter Gewalt erst dann gesellschaftlich thematisiert wird, wenn weiße cis-Frauen betroffen sind.
Uns kotzt es an, dass Menschen, die sexualisierte Gewalt erfuhren, nicht einfach Solidarität und Unterstützung erhalten.
Stattdessen werden sie angewiesen, ihr Handeln, ihre Kleidung und ihr Auftreten zu ändern.

Das ist nicht der Feminismus, für den wir kämpfen. Das ist überhaupt kein Feminismus.

Wir wollen einen Feminismus, der Kämpfe verbindet.
Einen Feminismus, der antirassistisch ist.
Einen Feminismus, der antikapitalistisch ist.
Einen Feminismus, der Herrschaft ablehnt.
Einen Feminismus, der für mehr ist als “Gleichheit” und “die Befreiung der Frau”.
Einen Feminismus, der für die Befreiung von Geschlecht und gegen die gewaltvolle Durchsetzung der Zweigeschlechtlichkeit ist.
Einen Feminismus, der queer und trans* ist.
Einen Feminismus, der sich gegen jeden Sexismus stellt.
Einen Feminismus, der sich selbst kritisch hinterfragt.
Einen Feminismus, der mehr ist als das, was wir hier zu Papier bringen können.
Wir wollen einen Feminismus, der wütend ist und weiter kämpft.

Darum rufen wir für den 12.03. in Leipzig zur Demonstration zum feministischen Kampftag auf.
Die Demo-Orga steht, der Lauti ist aufgetankt, der Rest liegt an euch – also kommt und seid einfallsreich, wütend und laut. Bringt Spielzeug mit.

Demonstration, 12.03.2016, Otto-Runki-Platz , 14 Uhr

Solidarität mit allen emanzipatorischen Kämpfen weltweit!
Auf zur feministischen Revolution!

mehr Infos auf http://12maerzleipzig.blogsport.de/

Freitag, 4. März Veranstaltung: Mieten runter – Löhne und Gehälter rauf! – oder was Zwangsräumungen mit dem Niedriglohnsektor zu tun haben

Die futures unwritten laden am 4. März zu einer spannenden Diskussion ein:

„Die Arbeitskämpfe in den letzten Monaten bei der Bahn oder bei Amazon haben deutlich gemacht, dass Streiks durchaus nicht der Vergangenheit angehören. In der letzten Zeit wurden sogar Arbeitskämpfe in Sektoren bekannt, die gemeinhin als schwer oder nicht organisierbar galten. So gab es in Berlin einen erfolgreichen Arbeitskampf in einem Spätkauf, Gefangene gründen eine Gewerkschaft und Geflüchtete kämpfen für das Recht auf Gewerkschaftsmitgliedschaft.

Eine Folge des wachsenden Niedriglohnsektors bei gleichzeitig steigenden Mieten in der BRD sind Mietschulden, die oftmals mit Kündigungen und Zwangsräumungen enden. Zunehmend wehren sich Mieter_innen gegen ihre drohende Vertreibung.

Gemeinsam wollen wir uns dann die Frage stellen, wie die Kämpfe am Arbeitsplatz mit diesen Selbstorganisationsversuchen von Mieter_innen verbunden werden können. Schließlich beginnen sowohl am Arbeitsplatz als auch im Wohnumfeld Menschen ihre Angst zu verlieren, lernen ihre Kolleg_innen und Nachbar_innen können und beginnen sich in ihrem Alltag zu wehren.

Dazu haben wir zwei Referenten eingeladen. Der Journalist Peter Nowak wird einige Facetten der neuen Streiks und Arbeitskämpfe vorstellen. Er hat in der Edition Assemblage das Buch „Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht“ herausgegeben.
Matthias Coers, Regisseur des Films „Mietrebellen“ wird anhand von Videos aktuelle Mieter_innenkämpfe vorstellen.“

Am Freitag, den 4. März 2016, um 19.00 Uhr im Stadtteilladen Zweieck (Zweinaundorferstr. 22, Leipzig).

6. Februar 2016: Grenzenlose Solidarität – Aktionstag gegen die Festung Europa!

weitere Infos auf: https://actionday.noblogs.org/call/german

Der Aufruf:

Am 6. Februar werden sich rechte Populist*innen, neofaschistische Bewegungen und Parteien an verschiedenen Orten Europas versammeln, um für ihre reaktionären Ideen von überlegenen “Völkern” und “Nationen” zu verbreiten. Wir werden dies nicht einfach hinnehmen! Wir rufen dazu auf, ihnen entschlossen entgegenzutreten und politische Solidarität zu zeigen! An diesem Tag rufen wir zu einem europaweiten Aktionstag gegen die Festung Europa auf!

An vielen Orten in der Welt werden die Zustände unerträglicher, denn der Kapitalismus reißt eine immer größere Kluft zwischen Arm und Reich. Die neoliberalen sog. Strukturanpassungsmaßnahmen der 70er und 80er Jahre zwangen viele Gegenden des globalen Südens hohe Schulden auf und führten zu bitterer Armut. Nach dem Zeitalter des historischen Kolonialismus erzeugten diese Veränderungen erneut eine Abhängigkeit von der sog. westlichen Welt. Auch heute führt diese Politk zu Ausbeutung, Armut und der Zerstörung von Lebensgrundlagen. Der Neokolonialismus nimmt dabei verschiedenste Formen an: Land Grabbing (Landraub), sog. Rohstoff- und Biopiraterie Piraterie von natürlichen Resourcen (Biopiraterie) und Rohstoffen, Waffenexporte und Freihandelsabkommen, Kriege unter der Maske der “humanitären Intervention” oder Unterstützung von Diktator*innen und autoritären Regimen. Der Tod vieler Menschen, nicht nur an den Grenzen Europas, sondern auch in ihren Herkunftsländern ist eine Konsequenz dieser Politik. Die Europäische Union spielt hier eine Hauptrolle. Die offizielle Politik zur Lösung der Krise des Kapitalismus, wie bspw. die deutsch-europäischen Sparmaßnahmen haben autoritäre und rassistische Krisenreaktionen auf der ganzen Welt verstärkt. Die Abstiegsängste der Menschen transformieren sich zusehends in puren Hass gegen “die anderen mit denen ich teilen muss” und führen zur Flucht in konservative Konstrukte wie Nation, Rasse und altbekannte Vorstellungen von Geschlechterrollen.

Auf der anderen Seite werden die europäischen Außengrenzen im zunehmenden Maße militarisiert. Menschen werden nach ihrer Nationalität selektiert, Abschiebezentren erweitert bzw. neu errichtet. Um das unmenschliche System der Abschottung effektiver zu gestalten, kooperiert die EU mit Staaten wie der Türkei, die in ihrem eigenen Land Krieg gegen Kurd*innen führt und den “Islamischen Staat” (Daesh) unterstützt.

Rassistische Bewegungen und Parteien wie PEGIDA, UKIP (UK Independence Party), BPI (Block Against Islam), Goldene Morgenröte, Front National und viele weitere als auch die europäische Migrationspolitk und Frontex sind verschiedene Seiten der gleichen Medallie. Wenn das Elend der Flüchtenden ein Ende haben soll, braucht es überall politischen Druck, damit sich die Grenzen für alle öffnen und legale und sichere Fluchtwege möglich werden. Konkret bedeutet das: Protest, direkte Aktionen und zivilen Ungehorsam zu organisieren, Orte der gelebten Solidarität zu schaffen und gemeinsame Ausdrucksformen zu finden.

Wir werden die Chance nutzen um am 06. Februar all diese Punkte auf die Agenda zu setzen. Wenn die rechten und reaktionären Bewegungen versuchen, ihre Politik auf die Straße zu tragen, werden wir ihnen entschlossen entgegentreten. Wir müssen die Verbindung zwischen der restriktiven und autoritären Migrations- und Austeritätspolitik Europas und den Rassismus der sog. Mitte aufzeigen, und wie diese mit Kapitalismus und dem Patriarchat in Verbindung stehen. Globale Herrschafts- und Unterdrückungsformen sind ein Angriff auf uns alle und deshalb müssen wir auch gemeinsam handeln.

Es ist notwendig, sich global gegen die europäische Politik der Ausgrenzung zu organisieren, um den Rechten den Boden zu entziehen. Statt auf den souveränen Nationalstaaten zu vertrauen, müssen wir unsere Solidarität über Grenzen hinweg erklären, voneinander lernen und für gemeinsame, unabhängige und offene Räume kämpfen. Die Schaffung widerständiger, selbstbestimmter Netzwerke schafft auch eine Perspektive für die Befreiung aller Menschen.

Wir werden alles dafür tun, um unser Leben selbstbestimmt, solidarisch und sozial gleichberechtigt führen zu können: jenseits von Nation, Kapital und Patriarchat. Gemeisam gehen wir auf die Straße! Wir rufen zu zivilem Ungehorsam und Aktionen für Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte für alle auf! Diese Forderungen müssen politisch erkämpft werden! Wir wehren uns gegen Fremdbestimmung, Regiertwerden und Bevormundung, gegen die rassistisch reaktionären Krisenlösungen der europäischen Politik und rechtspopulistischer Bewegungen!

Solidarität muss politisch werden!
Festung Europa angreifen!

ASJ Vekü am 25.1. ab 20 Uhr!

Heute die erste ASJ Vekü in diesem Jahr!

Dieses mal im Atari in Reudnitz.

Neben dem leckeren und abwechslungsreichen Schmaus, habt ihr natürlich außerdem die Möglichkeit uns mal kennen zu lernen. Unsere Arbeitsrechtler*innen sind auch dabei!