20 und 21.05.2016 | Die ASJ bei den anarchistischen Tagen Jena

Mit dabei der Workshop zum Anarcho-Syndikalismus: „Syndika.. Was? Syndikalismus ist ein dem Spanischen entlehntes Wort und heißt schlicht „gewerkschaftlich“. Der Anarcho-Syndikalismus versucht die Überwindung des Kapitalismus und die Errichtung einer herrschaftsfreien Gesellschaft mit absoluter perönlicher Freiheit und politischer, sozialer und wirtschaftlicher Gleichheit mit Hilfe basisdemokratischer Gewerkschaften zu erreichen. Er stellt eine der ältesten und erfolgreichsten Strömungen des Anarchismus dar.Wir stellen euch diese Ideen und die Geschichte des Anarcho-Syndikalismus in unserem Vortrag vor.“

das vollständige Programm

Vergangene Termine

11.04.2016 | 20:00 Uhr | Autodidaktische Initiative | Der Anarchismus in Chile: Diversität und Konflikte

Obgleich der Anarchismus – und seine Vielfalt – heute als jugendliches und ein wenig exotisches Phänomen im Kontext der traditionellen und
jahrzehntelang vom Marxismus dominierten Linken erscheinen mag, verfügt er über eine reichhaltige Geschichte in den sozialen Bewegungen in
Chile. Sie geht auch die letzten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts zurück und reicht bis zur heutigen zeit. Im Vortrag möchten wir versuchen,
diesen geschichtlichen Werdegang zusammenzutragen und seine Strömungen und Problematiken in der Gegenwart darzustellen.

Je nach Wunsch kann es einen stärkeren Fokus auf den Anarchismus und die (ökologischen) Landkämpfe und feministische Themen geben, einschließlich
einer geschichtlichen Darstellung, einem Fokus auf indigene Frauen und aus dem ruralen Raum sowie auf aktuelle feministische Bewegungen.

Die Webseite zur Infotour findet ihr hier

28.03.2016 | ab 20:00 Uhr | Atari Vekü | Die ASJ kocht mit und für euch

Jeden letzten Montag findet ihr uns an den Töpfen und Pfannen im Atari. Auch am 28.3.! Also kommt vorbei, lasst es Euch schmecken und lernt uns kennen. Auch unsere Arbeitsrecht-AG wird mit dabei sein, falls es Probleme mit dem Job gibt.

Geplant ist: Frittierter Blumenkohl/Brokkoli mit Soja-Dressing, dazu Röstkartoffeln mit Backpflaunem frisch aus dem Ofen und ein frischer Salat. Und wahrscheinlich gibt es für die ersten Hungrigen auch Nachtisch!

27.11.2015 | 19:00 Uhr | Eisenbahnstraße 127 |Info-Veranstaltung: Arbeitskampf „Mall of Shame“

Die „Mall of Berlin“ ist mittlerweile ein bekanntes Symbol für die gängige Ausbeutung migrantischer Arbeiter_innen . Systematisch wurden hier Menschen hingehalten und Versprechungen hinsichtlich der Bezahlung nicht eingelöst, wobei die mangelnden Deutschkenntnisse gezielt ausgenutzt wurden und es auch zu Gewaltandrohungen gegenüber den Arbeitern kam. Im Herbst 2014 jedoch entschlossen sich rumänische Arbeiter der „Mall of Berlin“ für ihre Löhne zu kämpfen. Unterstützt werden sie dabei bis heute von der FAU Berlin, die von ihren Erfahrungen,von Rückschlägen und Erfolgen der letzten Monate berichten wird.

Eisenbahnstr. 127

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20.11.2015 | 19:00 Uhr | Autodidaktische Initiative | Diskussion: Kampfsport und Emanzipation

Obwohl Kampfsport nach wie vor als klassische Männerdomäne gilt, da er mit Härte und Gewalt assoziiert wird, erfährt er regen Zulauf von Menschen, die sich selbst nicht als cis-männlich verstehen (d.h. von Menschen, die sich nicht mit ihrem scheinbar angeborenem männlichen Geschlecht identifizieren können oder wollen). Auf dieser Diskussionsveranstaltung sollen Einblicke gegeben und Fragen beantwortet werden: Welche Motive haben Frauen und Queers, wenn sie einen Sport ausüben, der männlich dominiert wird und welche Erfahrungen machen sie damit? Wird der Kampf um Emanzipation auch im Ring ausgetragen?

Georg-Schwarz-Str. 19 (Autodidaktische Initivative)

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13.11.2015 | 19:00 Uhr | Eisenbahnstraße 127 |Vortrag: IWW Wien: Zur Geschichte einer anderen ArbeiterInnenbewegung

Parteikommunismus und Sozialdemokratie sind für gewöhnlich die beiden großen Strömungen mit denen die ArbeiterInnenbewegung assoziiert wird. In diesem Vortra mit anschließender Diskussion wird sich jedoch auf anarchistische und syndikalistische Kämpfe aus den letzten 100 Jahren konzentriert. Wie funktionierten basisdemokratische Gewerkschaften? Gibt es heute noch eine internationale ArbeiterInnenorganisation? Und schlussendlich: Welche Strategien von damals sind heute noch nutzbar?

Eisenbahnstr. 127

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06.11.2015 | 19:00 Uhr | Autodidaktische Initiative | Vortrag und Diskussion: Leipziger Streiksolibündnis – Streiksolidarität. Perspektiven linker Intervention in Arbeitskämpfe

Das Leipziger Streiksolibündnis unterstützt seit Juni 2013 den Arbeitskampf der Leipziger Amazon-Kolleg_innen. Die politische Kontextualisierung und gezielte Verbindung von Arbeits- mit anderen sozialen Kämpfen sind Möglichkeiten, um streikende Belegschaften zu stärken und den Kampf um Arbeitsverhältnisse wieder zum Schauplatz linker Politik zu machen. Gesellschaftlicher Widerstand gegen die Auflösung von tariflichen Bindungen, gegen die Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen, gegen die Herrschaftsausübung innerhalb der Betriebe, den Abbau sozialer Rechte – und schließlich auch gegen das Lohnsystem im Ganzen – muss von diesen konkreten Auseinandersetzungen am Arbeitsplatz ihren Ausgang nehmen. Hier wird erfahrbar, dass die eigenen Lebensumstände nicht naturgegeben sind und durch kollektives Handeln verändert werden können.
Ein Erfolg in diesen Auseinandersetzungen ist also nicht nur notwendig, um die Interessen der Lohnabhängigen zu verteidigen, sondern auch, um die Idee einer anderen Gesellschaftsordnung überhaupt wieder denk- und durchsetzbar werden zu lassen.

Georg-Schwarz-Str. 19 (Autodidaktische Initivative)

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30.10.2015 | 19:00 Uhr | Eisenbahnstraße 127 |Vortrag: Mit Zuckerbrot und Peitsche – Horst Köhler, die Argentinienkrise und der Internationale Währungsfonds

Griechenland ist nicht der erste Staat, der in eine Schuldenkrise kam. 2001 brach in Argentinien eine schwere Finanzkrise aus. Der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler war damals geschäftsführender Direktor des IWF. Ähnlich wie in Griechenland heute die Troika, drängte damals der IWF in Argentinien durch das Druckmittel der Hilfskredite eine Austeritätspolitik und Neoliberale Reformen voran. Die Parallelen zu Griechenland hören dort nicht auf. Währungs- und Wechselkursfrage, politische Strukturen und soziale Unruhen entwickelten sich ähnlich.

Eisenbahnstr. 127

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23.10.2015 | 19:00 Uhr | Autodidaktische Initiative | Workshop: Einführung Anarchosyndikalismus

„Anarcho-Syndikalismus? Was war das noch gleich?“ Syndikalismus ist ein dem Spanischen entlehntes Wort und heißt schlicht „gewerkschaftlich“. Der Anarcho-Syndikalismus kämpft mit der Hilfe von Gewerkschaften für die Überwindung des Kapitalismus und für die Errichtung einer herrschaftsfreien Gesellschaft mit größtmöglicher persönlicher Freiheit und politischer, sozialer und wirtschaftlicher Gleichheit.
Anhand eines Grundlagentextes von Rudolf Rocker wollen wir gemeinsam mit Euch die Eckpunkte des Anarcho-Syndikalismus nachvollziehen und diskutieren.

Georg-Schwarz-Str. 19 (Autodidaktische Initivative)

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16.10.2015 | 19:00 Uhr | Eisenbahnstraße 127 |Vortrag: Ausbeutung von Mensch und Tier in der Tierindustrie

Desaströse Bedingungen in der an Ausbeutung kaum zu übertreffenden Tierindustrie sorgen schon seit Jahren für kritische mediale Aufmerksamkeit, doch es scheint kaum zu helfen. Mit etwa 750.000.000 (750 Millionen!) getöteten Tiere in Deutschland pro Jahr bedeutet das fast 10 pro Kopf und die Zahl scheint nicht kleiner zu werden! Arbeiter*innen, die vermehrt aus Osteuropa stammen, mussten und müssen unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten und leben, so z.B. 13 Stunden am Fließband stehen oder die schlachthofnahe Unterbringung zu 10 in einem Zimmer. Gezeigt werden unter anderem auch Filmausschnitte.

Eisenbahnstr. 127

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09.10.2015 | 19:00 Uhr | Autodidaktische Initiative |Buchvorstellung: Anarchism and Syndicalism in the Colonial and Postcolonial World, 1870-1940: The Praxis of National Liberation, Internationalism, and Social Revolution

In diesem Buch werden verschiedene anarchistische und syndikalistische Bewegungen in Afrika, Asien, Osteuropa, Lateinamerika, der Karibik sowie in Irland zwischen 1870 und 1940 untersucht. Zentrale These ist, dass anarchistische und syndikalistische Massenbewegungen tatsächlich ein globales Phänomen waren. Darüber hinaus wird die Rolle dieser Bewegungen in antikolonialistischen, antiimperialistischen und antirassistischen Kämpfen betont.

Georg-Schwarz-Str. 19 (Autodidaktische Initivative)

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08.10.2015 | 20:00 Uhr | Hörsaalgebäude Uni Leipzig |Diskussion: Anarchismus und Anarchosyndikalismus

Wir stellen euch zu Beginn die Idee des Anarchismus und Anarchosyndikalismus als konkrete Strategie zur Überwindung des Kapitalismus in aller Kürze vor. Im Hauptteil könnt ihr dann alles fragen, was ihr diesbezüglich schon immer wissen wolltet.

Do, 8.Oktober 2015, 9-11 Uhr, Uni Leipzig (Hauptcampus Augustusplatz), Hörsaal 10

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02.10.2015 | 19:00 Uhr | Eisenbahnstraße 127 |Vortrag: Çatal Hüyük – Ein Jahrtausend ohne Herrschaft

Die Stadt Çatal Hüyük existierte vor 9.000 Jahren in der heutigen Türkei. Hier bestand eine klassenlose Gesellschaft, die in einer sozialen Revolution erkämpft worden war. In dieser Gesellschaft gab es weder Herrschende noch Beherrschte. Beide Geschlechter waren gleichberechtigt. 8.000 Menschen lebten hier 1.000 Jahre lang zusammen ohne zentrale Autorität und ohne Gewalt. Dies zeigt, dass soziale Gesellschaftsformen möglich sind und in der Geschichte der Menschheit bereits erfolgreich existiert haben. Das Referat zeigt auch, mit welchem kriminalistischen Spürsinn die moderne Archäologie eine ganze Gesellschaft wieder auferstehen lassen kann.

Eisenbahnstr. 127

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30.09.2015 | 19:30 Uhr | Eisenbahnstraße 127 |Soli Vekü: Getroffen ist einer, gemeint sind wir alle!

Wir sammeln mit der nächsten ASJ-Vekü Geld für Pauls Prozesskosten.
Paul protestierte am 20.07.2015 gemeinsam mit über 1300 weiteren Antifaschist_innen gegen Pegida-München. Weil er eine „zu kurze“ Fahne mit sich führte, wurde er festgenommen. Seitdem sitzt Paul in Untersuchungshaft.

Zu essen gibt’s: Butternusskürbis aus dem Ofen mit Tahin-Sauce, dazu würziger Salat mit Kichererbsen und zum Nachtisch Blätterteig-Küchlein.

Außerdem dabei: Die Minijob-Beratungsstunde der ASJ. Stress auf der Arbeit? Frage zu Euren Rechten? Kommt vorbei und sprecht uns an! Wir freuen uns auf Euch!

Ihr findet uns wie immer in der Eisenbahnstraße direkt am Torgauer Platz.

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30.04.2015 | 19.30 Uhr | Erythrosin | Info- und Soliveranstaltung mit VeKü und Konzert

Ein runder Abend erwartet Euch am 30. April im Erythrosin. Ab 19:30 gibt es gutes Essen, ab 22 Uhr kräftigen Punk von friendcrush (Berlin) und analog ruins (Bremen). Zwischendurch gibt es eine kurze Vorstellung des Anarchist Black Cross Belarus (einer Organisation zur Unterstützung politischer, v.a. anarchistischer Gefangener aus Weißrussland) und einige Infos über die politische Lage der radikalen Linken in Weißrussland. Der Eintritt ist wie immer gegen Spende, ein Teil der Einnahmen kommt dem ABC zugute.

zu den Bands
friendcrush
analog ruins

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28.04.2015 | 17 Uhr | Halle Marktplatz | Workers Memorial Day

REMEMBER THE DEAD – FIGHT FOR THE LIVING

Der WORKERS MEMORIAL DAY ist ein weltweiter gewerkschaftlicher Gedenktag an die Lohnabhängigen, die durch ihre Arbeit erkrankt, verletzt oder getötet wurde. Jährlich sterben mehr als zwei Millionen Menschen an den Folgen eines Arbeitsunfalls oder von Berufskrankheiten. Es ereignen sich schätzungsweise 270 Millionen Arbeitsunfälle und erkranken etwa 160 Millionen Menschen an arbeitsbedingten Krankheiten. Giftige Substanzen töten 440.000 Arbeiter, wobei allein Asbest für etwa 100.000 Tote verantwortlich ist. Weltweit stirbt alle 15 Sekunden ein Arbeiter, 6.000 Arbeiter sterben am Tag, wonach mehr Menschen durch Arbeit sterben als durch Kriege. Die Zahl von Krebs, Herz- und Kreislauferkrankungen sowie Depressionen nehmen dabei weiter zu.
Viele Unfälle und Erkrankungen ließen sich durch Verbesserung des Arbeitsschutzes und Reduzierung der Arbeitsleistung vermeiden. Dies steht aber der Profitmaximierung und dem Gewinnstreben der Chefs entgegen. Lassen Sie uns an diesem Tag ein Zeichen zum Gedenken an die Opfer der Arbeitswelt setzen.

Kundgebung der FAU Halle / Halle / Marktplatz / 28.4. / 17 Uhr

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12.12.2014 | 20 Uhr | Libelle | Vortrag: Die Uni organisieren

Kapitalistische Verhältnisse machen auch vor der Uni nicht halt. Genauso wie Bildung zur Ware wird, sind Professoren*innen und auch viele Studierenden
lohnabhängige Arbeiter*innen. Die FAU Halle spricht über das Organisieren an der Uni generell und stellt die Kampagne der FAU Betriebsgruppe an der Universität Halle vor.
http://fauhalle.blogsport.de/

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05.12.2014 | 20 Uhr | Libelle | Vortrag: „Geht nicht, gibt’s nicht!“ Organisierung im Niedriglohnsektor am Beispiel der Industrial Workers of
the World (IWW)

Der allgemeinen Verschlechterung der Lebenslage für alle Lohnabhängigen in der BRD der letzten 25 Jahre konnten die Mainstream Gewerkschaften wie der DGB
nichts entgegensetzen – und wollten es eigentlich auch nicht so richtig. Aber auch von linker (gewerkschaftlicher) Seite waren die Versuche dem etwas entgegen zu setzen, begrenzt. Oft genug scheinen die Organisierungsbemühungen wenig von Erfolg gekrönt zu sein.
Viele Linke in der BRD sind deshalb auch der Meinung, dass es gerade im prekären Niedriglohnbereich nicht möglich ist, sich mit KollegInnen zusammen zu
organisieren. Das dem nicht so sein muss, zeigen die Erfolge der IWW in den USA, aber auch in der BRD, die wir mit Euch an konkreten Beispiel diskutieren möchten. Außerdem geht es ebenfalls um die Möglichkeiten und Schwierigkeiten gewerkschaftlicher Organisierung und die aktuelle Klassenzusammensetzung.
http://www.wobblies.de/

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28.11.2014 | 20 Uhr | Libelle | Vortrag: Einführung Anarcho-Syndikalismus

Syndika.. Was? Syndikalismus ist ein dem Spanischen entlehntes Wort und heißt schlicht „gewerkschaftlich“. Der Anarcho-Syndikalismus versucht die Überwindung
des Kapitalismus und die Errichtung einer herrschaftsfreien Gesellschaft mit absoluter perönlicher Freiheit und politischer, sozialer und wirtschaftlicher Gleichheit mit Hilfe basisdemokratischer Gewerkschaften zu erreichen. Er stellt eine der ältesten und erfolgreichsten Strömungen des Anarchismus dar.Wir stellen euch diese Ideen und die Geschichte des Anarcho-Syndikalismus in unserem Vortrag vor.

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21.11.2014 | 20 Uhr | Libelle | Workshop: Einführung in “Das Kapital”

Man muss kein Marxist sein, um einzugestehen: Die Kapitalismusanalyse von Karl Marx im Kapital ist für eine Erklärung der weltweiten wirtschaftlichen und sozialen
Dynamiken seit der Industrialisierung bis heute bereichernd bis unverzichtbar. Der Workshop gibt einen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Werkes, in die Kerninhalte und deren politische Relevanz und soll den Einstieg in die weitere Lektüre erleichtern. (Autodidaktische Initiative)
http://adi-leipzig.net/

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14.11.2014 | 20 Uhr | Libelle | Vortrag: Das Vermächtnis des B. Traven

Romane wie „Das Totenschiff“ oder „Der Schatz der Sierra Madre“, verfasst unter dem Pseudonym B. Traven
erreichten einst Millionenauflagen. Ihre Brisanz liegt in der Beschreibung der Lebensverhältnisse der Armen im Mexiko des 20. Jahrhunderts. Seine Werke spiegeln das Leben der unterstenSchichten wieder. Voran das der Indigenas, deren unvorstellbare Leiden er im Caoba-Zyklus verewigt hat. Aus seiner Abneigung gegen dem Kapitalismus, Staat und Autoritäten überhaupt macht er keinen Hehl. Im Vortrag werden die Person hinter „B. Traven“ und ihre Werke vorgestellt.

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07.11.2014 | 20 Uhr | Libelle | Vortrag: George Orwell

George Orwell („Farm der Tiere“ und „1984″) war trotz seiner radikalen Kritik des realen Sozialismus, selber Sozialist. Als der spanische Bürgerkrieg
ausbrach, beschloss der ehemalige Kollonialpolizist, sich den Antifaschisten gegen Franco anzuschließen. Über seine Erlebnisse berichtet er in „Hommage
to Catalonia“. Doch in dem Krieg in dem er denkt Gut undBöse so leicht unterscheiden zu können gerät Orwell bald selber in die politischen Grabenkämpfe zwischen Anarchisten und den von Stalin unterstützten Kommunisten.

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31.10.2014 | 20 Uhr | Libelle | Vortrag: Zivilgesellschaft und Radikale Linke

Thomas, Doktorand an der Uni Halle, diskutiert mit Euch den Begriff der „Zivil bzw. Bürgergesellschaft“. Was verbirgt sich als politisches Konzept hinter diesem Begriff und weshalb sollte sich eine radikale Linke nicht darauf einlassen?

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24.10.2014 | 20 Uhr | Libelle | Vortrag: Anarchistischer Feminismus

Ist das nicht doppelt gemoppelt? So salopp diese Frage auch ist, sie steht häufig im Kern der Kritik anarchistisch-feministischer Positionen. Warum sollte einer Theorie und Praxis, die die Emanzipation aller Menschen anstrebt, um eine Theorie und Praxis erweitert werden, die die Emanzipation von „nur“ Frauen will? Um diese Frage zu beantworten, gibt der Vortrag eine Einführung
in anarchistische feministische Ideen, das Wirken von Frauen in der anarchistischen Bewegung, die Reaktionen männlicher Genossen auf diese Frauen und ihre Stellung in anarchistischen Klassikern. Der Abend kann gerne durch eure eigenen Erfahrungen in anarchistischen oder emanzipatorischen Kreisen erweitert werden!

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01.03.2014 | 20 Uhr | Libelle | ASJ-VEKÜ

Jeden 1. Samstag im Monat findet in der Libelle unsere ASJ-VEKÜ statt, bei der ihr uns persönlich kennenlernen, lecker essen und mit uns das eine oder andere Getränk trinken könnt.

http://asjl.blogsport.de/images/Vek_01.png

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Wie immer gilt für jeden Termin: Bier, Limo (gegen Spende) & Gesellschaft bis über den Vortrag oder Film hinaus.

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01.02.2014 | 20 Uhr | Libelle | ASJ-VEKÜ

Jeden 1. Samstag im Monat findet in der Libelle unsere ASJ-VEKÜ statt, bei der ihr uns persönlich kennenlernen, lecker essen und mit uns das eine oder andere Getränk trinken könnt.

17.01.2014 | 19 Uhr | Libelle | Film: „white charity“

Schwarzsein & Weißsein auf Spendenplakaten

Werbeplakate von entwicklungspolitischen Organisationen wie ‚Brot für die Welt‘, ‚Welthungerhilfe‘, ‚Kindernothilfe‘ oder ‚Care‘ prägen das Bild auf Straßen, Plätzen, in Bahnhöfen und U-Bahnen in Deutschland.

Sie haben einen großen Einfluss darauf wie in Deutschland Schwarze und weiße Identitäten konstruiert werden. Der Dokumentarfilm analysiert die Spendenplakate aus einer rassismuskritischen, postkolonialen Perspektive.

‚white charity‘ stellt unterschiedliche Perspektiven vor: Ausgehend von den Spendenplakaten diskutieren Vertreter_innen von Hilfsorganisationen mit Wissenschaftler_innen über Entwicklungszusammenarbeit, koloniale Fantasien, Rassismus und Machtstrukturen.

‚white charity‘ ist eine exemplarische Auseinandersetzung mit Rassismus in Bildern, die weit über den entwicklungspolitischen Horizont von Bedeutung ist und unterstützt einen schärferen Analyseblick auf Bilder in kommerzieller Werbung, Print und TV.

white charity

04.01.2014 | 20 Uhr | Libelle | ASJ-VEKÜ

Jeden 1. Samstag im Monat findet in der Libelle unsere ASJ-VEKÜ statt, bei der ihr uns persönlich kennenlernen, lecker essen und mit uns das eine oder andere Getränk trinken könnt.

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07.12.2013 | 20 Uhr | Libelle | ASJ-VEKÜ

Jeden 1. Samstag im Monat findet in der Libelle unsere ASJ-VEKÜ statt, bei der ihr uns persönlich kennenlernen, lecker essen und mit uns das eine oder andere Getränk trinken könnt.

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29.11.2013 | 20 Uhr | Libelle | Cryptoparty

Crypto Party Habt ihr kei­nen Bock dar­auf, dass Ge­heim­diens­te ohne gro­ßen Auf­wand eure Emails, Chats und In­ter­net­ver­kehr mit­le­sen kön­nen? Wollt ihr die ein­zi­gen sein, die Zu­griff auf die Daten eurer Fest­plat­ten haben?
Dann gibt es nur eine Mög­lich­keit: Ver­schlüs­seln!

Pro­gram­me, mit denen man re­la­tiv ein­fach an­onym sur­fen oder zum Bei­spiel Emails ver­schlüs­seln kann, sind ein­fach zu be­die­nen, kos­ten­los und si­cher.

Wir wol­len euch in ent­spann­ter At­mo­sphä­re am Frei­tag 29.​11. um 18 Uhr zei­gen, wie ihr das könnt. Also Packt euren Lap­top und einen USB Stick (2gb oder mehr) ein und kommt in die Li­bel­le!

Wir zei­gen euch:
-​Email Ver­schlüs­se­lung (PGP)
-​Fest­plat­ten und Datei Ver­schlüs­se­lung (Tru­eCrypt)
-​An­ony­mes Sur­fen (Tor)
-​Ver­schlüs­sel­te Chats (Jab­ber/OTR)

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18.10.2013 | „Schwarzer Freitag“: Rechte Esoterik
In diesem Vortrag soll es, um die Genesis der Esoterik besonders im Bezug zu Deutschland gehen. Es soll der reaktionäre & antisemitische Charakter aufgezeigt werden, der dort seit seiner Entstehung massiv verbreitet ist und wie er bis heute weiter transportiert wird. Desweiteren soll es um die Verbindung der Esoterik mit verschwörungsideologischen denken gehen und wie sich in der heutigen Zeit, politisch sich links definierende Menschen/Gruppen und als rechts definierende Menschen/Gruppen, im Verschwörungsdenken treffen und zu einer Querfront mutieren.

20 Uhr, Libelle

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16.08.2013 | „Schwarzer Freitag“: Film: “Die Fabrik brennt”
Eine Textilfabrik in Cravennes steht kurz vor dem Aus, nachdem sich der Fabrikbesitzer wegen eines drohenden Insolvenzverfahrens aus dem Staub gemacht hat. Doch die Belegschaft kämpft mit allen Mitteln um ihre Arbeitsplätze.

20 Uhr, Libelle

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20.08.2013 | ASJ auf Leipzigtour: Tresen im Handstand & Moral

20 Uhr, Handstand & Moral

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30.08.2013 | „Schwarzer Freitag“: Jung und Billig? Vorstellung der Minijob Kampagne
“Jung und Billig” ist eine Kampagne gegen Ausbeutung in und durch Minijobs. Sie dient der Sicherung und Ausweitung der Rechte von geringfügig Beschäftigten, der Vernetzung und des Wissensaustausches, sowie der Unterstützung von Minijobbenden direkt im Betrieb.

20 Uhr, Libelle

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06.09.2013 | „Schwarzer Freitag“: „Auf’s Kreuz gelegt“ Vorstellung der Antiwahl-Kampagne
„Auf´s Kreuz gelegt“ ist eine Parlamentarismuskritische Kampagne, die bemüht ist Alternativen zum herrschenden System aufzuzeigen.

20 Uhr, Libelle

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13.09.2013 | „Schwarzer Freitag“: “161>88” – Dokumentation über 20 Jahre Antifa in Tschechien
Der Dokumentarfilm 161>88 erzählt die Geschichte des Antifaschismus in Tschechien seit dem Ende der ČSSR. Er erzählt diese Geschichte aus der Perspektive der Antifa-Aktivist_innen und hat nicht den Anspruch von “Objektivität”. Er zeigt die Ereignisse aus der Sicht derer, die an ihnen teilnahmen und sie aktiv beeinflusst haben.

20 Uhr, Libelle

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19.09.2013 | ASJ auf Leipzigtour: Soli-Vekü in der Similde
Spenden gehen an eine_n Antira-Aktivist_in aus Leipzig.

20 Uhr, Similde

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16.07.2013 Stolpersteinverlegung Arthur Holke

Nach zweijähriger Arbeit ist es endlich soweit: Der Stolperstein der FAU Leipzig für Arthur Holke wird verlegt. Als Mitglied der Freien Arbeiter Union Deutschlands (FAUD) widersetzte er sich bereits 1933 dem nationalsozialistischen Regime. 1940 kam er im KZ Buchenwald um. Erscheint zahlreich, um ein würdiges Gedenken für unseren Genossen zu ermöglichen!

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08.07.2013 Schwarzer Freitag goes Dienstag: 3. Workshop zum Thema Hartz IV

Die Erwerbsloseninitiative Leipzig teilt ihr hart erworbenes Wissen über Hartz IV. Ihr braucht für den Workshop KEIN Vorwissen, bloß Interesse!

Selbstbildung praktische Solidarität möglich machen!

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04.07.2013 ASJ auf Leipzigtour: Similde Soli-Vokü mit Vortrag („Anarchismus in Japan“)

Hälfte der Einnahmen geht an an riseup.net, andere Hälfte an die ASJ-Anti-Wahl-Kampagne. Dazu gibt es den Vortrag “Anarchismus in Japan”.

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18.06.2013, ASJ auf Leipzigtour: Tresen im Handstand & Moral

Jetzt, da es warm sein sollte: kommt raus zum entspannten ASJ-Tresen im Juni! Wir treffen uns zum trinken, schnacken und abhängen. Ohne politische Falltüren!

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15.06.2013 Libelle-Geburtstag

Straszenfest zum 10jährigen Jubiläum mit Livemusik, leckerem Essen, Kickerturnier, Plantschbecken, Infos, politischer Schatzsuche und natürlich Möglichkeiten zum DIY (u.a. Grafittiwand)! Ihr dürft gespannt sein!

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11.06.2013 Schwarzer Freitag goes Dienstag: 2. Workshop zum Thema Hartz IV

Die Erwerbsloseninitiative Leipzig teilt ihr hart erworbenes Wissen über Hartz IV. Ihr braucht für den Workshop KEIN Vorwissen, bloß Interesse!

Selbstbildung praktische Solidarität möglich machen!

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28.05.2013 Schwarzer Freitag goes Dienstag: Elo-Seminar

Die Erwerbsloseninitiative Leipzig teilt ihr hart erworbenes Wissen über Hartz IV, speziell zu den Themen Antrag, zu den Kosten der Unterkunft (und auch Einkommen). Ihr braucht für den Workshop KEIN Vorwissen, bloß Interesse!

Durch Selbstbildung praktische Solidarität möglich machen!

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24.05.2013 Schwarzer Freitag: Vortrag „Stolpersteine“

Seit April 2006 erinnern in Leipzig so genannte „Stolpersteine“ an verschiedenen Orten an ehemalige Bewohner der Stadt, die vom Nazi-Regime verfolgt, deportiert und schließlich ermordet wurden. Dadurch soll eine dauerhafte Erinnerung an Verfolgte des Nazi-Regimes entstehen. Seit einigen Jahren beteiligt sich die FAU-Leipzig an der Aktion. Nach längeren Nachforschungen stießen sie auf den anarchistischen Widerstandskämpfer Artur Holke, für den nun ein Stolperstein verlegt werden soll. Der Vortrag und Film beschäftigen sich mit diesem Projekt und geben näheren Einblick auf die spezielle Situation in Leipzig.

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21.05.2013 ASJ-Tresen im Handstand & Moral

Jetzt, da es wärmer wird: kommt raus zum entspannten ASJ-Tresen im Mai! Wir treffen uns zum trinken, schnacken und abhängen. Ohne politische Falltüren!

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17.05.2013 Schwarzer Freitag: Rechtsradikalismus in der Gothic Szene – ein Phänomen, oder ein strukturelles Problem?

Seit Jahren kommt die Schwarze Szene immer wieder in die Schlagzeilen bürgerlicher, sowie linker Publikationen, aufgrund des Verdachtes des Rechtsradikalismus. Dies äußert sich in gewissen Symbolen auf WGT Eintrittskarten oder im Tragen von Uniformen mit entsprechenden Abzeichen oder in der „Vergöttlichung“ des weiß seins und natürlich im Konsum von Musik mit mehr oder weniger deutlichem Bezug zu Faschismus, Kulturpessimismus, Nationalismus und heteronormativen Geschlechterbildern.
In diesem Vortrag soll die Gothicszene einer linksradikalen emanzipatorischen Kritik unterzogen werden, um zu prüfen, ob das alles nur plumpe Panikmache ist, oder ob das schwarze nur den braunen Ungeist maskiert.

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23.04.2013 Vortrag zur Lage der anarchistischen Bewegung in Weißrussland

Der in Weißrussland regierende Lukaschenko unterdrückt mittels brutaler Repression jede Opposition. Besonders hart trifft dies die anarchistische Bewegung. Anarchist*innen organisierten öffentliche Aktionen und gleichzeitig fanden direkte Aktionen gegen Kapital und Staat statt. Alle Aktionen zogen massive Repressionswellen nach sich. Dennoch hat sich mit dem „Anarchist Black Cross (ABC) Belarus“ eine handlungsfähige Organisation gebildet, die die Gefangenen und deren Familien praktisch und materiell unterstützt.
Die Infotour eine*r Aktivist*in des ABC Belarus ist explizit als „Fundraising Tour“ konzipiert, um Geld für die Betreuung der Gefangenen, die anfallenden Repressionskosten und die anarchistische Bewegung vor Ort zu sammeln.

18.04.2013 Soli-Vokü in der Similde für ABC Belarus

Lecker Essen und Infos zur Veranstaltung am darauf folgenden Dienstag!
Die Kohle geht an die Aktivist*innen aus Weißrussland!

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29.03.2013 ‚Schwarzer Freitag‘
Konsumkritik oder Kritik des kritischen Konsums?

Bio-Lebensmittel, Fair-Trade T-Shirt und Konsumverzicht. Kann das eine
Möglichkeit der Verbesserung der Lage aller Menschen sein oder gibt es
kein richtiges Leben im Falschen?

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08.03.2013 Schwarzer Freitag:
Das Vermächtnis des B. Traven

Romane wie „Das Totenschiff“ oder „Der Schatz der Sierra Madre“, verfasst unter dem Pseudonym B. Traven, erreichten einst Millionen-auflagen. Neben dem Unterhaltungswert, liegt ihre Brisanz in der kritischen, oftmals zynischen Betrachtung der Lebensverhältnisse marginalisierter Menschen in Mexiko Anfang des 20. Jahrhunderts. Dort, wo der Autor auch den größten Teil seines geheimnisumwitterten Lebens verbrachte.

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01.03.2013 Schwarzer Freitag:
„Alle Macht den Sowjets – keine Macht der Partei“

Von der bolschewistischen Geschichtsschreibung als Konterrevolution diffamiert. Von bürgerlichen Historiker_innen als Kampf für eine parlamentarische Demokratie entstellt. Zum 92. Jahrestag des Aufstandes wollen wir versuchen ein anderes Bild der Kronstädter Matrosen zu zeichnen. Deren Forderung war im übertragenen Sinne: „Für ein basisdemokratisches Rätesystem, gegen die Parteiherrschaft.“

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22.02.2013 Schwarzer Freitag:
Babylon System (Film)

Im Kino Babylon Berlin-Mitte, dem senatsgeförderten Kommunalkino mit dem „Links“-Image, haben sich die Beschäftigten gemeinsam mit der FAU (Freie Arbeiterinnen und Arbeiter-Union) organisiert. „Babylon System“ dokumentiert den Kampf gegen außertarifliche prekäre Arbeit.

Dabei stoßen nicht nur Belegschaft und Kinoleitung aneinander, sondern auch verschiedene gewerkschaftliche Strategien. Der Film blickt hinter die Kulissen des Arbeitskampfes und analysiert ein Paradebeispiel zunehmender Prekarisierung im Kulturbetrieb.

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25.1.2013 ‚Schwarzer Freitag‘
Anarchismus in Großbritannien heute -
ein Erfahrungsbericht

November 10 Protests und Millbank Tower; no ifs, no buts, no education cuts; fortnum & mason’s und uk uncut; cuts, job losses, money for the bosses; st. paul’s und london occupy; Mark Duggan und die 2011 England Riots – einige dieser Bezeichnungen
sind zu Signalwörtern geworden, die bei einer ganzen Generation Bilder von Gewalt, aber auch von Widerstand hervorrufen. An diese Ereignisse anknüpfend, wollen wir einen raschen – anarchistischen – Spaziergang durch die Ästhetik und den Enthusiasmus der jüngsten politischen Ereignisse in England und insbesondere in London machen. (Dabei werden wir das eine oder andere mal auch die Solidarity Federation und die Really Free School streifen). Der Vortrag
dauert inklusive Bild- und Filmmaterial eine Stunde, so dass wir genügend Zeit haben für Nachfragen und Diskussionen.

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23.11.2012 ‚Schwarzer Freitag‘
Diskussion über linke Subkultur

Ob abstruse Ansichten von „außen“, welche alle „Linken“als potentielle Attentäter und gewaltverherrlichende Randalierer bezeichnen, selbst gesammelte Erfahrungen über das Verhalten auf Plena, oder der Umgang mit Leuten, welche nicht direkt aus der „Szene“ sind: Bei dieser Diskussion wollen wir keine Grenzen setzen. Gemeinsam mit euch wollen wir mit Vorurteilen aufräumen, aber vor allem auch einen kritischen Blick auf uns selber richten. Was, wie, wo manchmal vielleicht tatsächlich nicht einwandfrei läuft und wie man es in Zukunft anders machen könnte.

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9.11.2012 ‚Schwarzer Freitag‘
The Take – Selbstverwaltung in Argentinien

Argentinien – Fabriken werden geschlossen, die Arbeiter, die in besseren Zeiten ihren KindernFast Food schenken konnten, stehen vor dem Nichts. Obwohl die Firma Unmengen Unterstützung vom Staat erhalten hat, soll die Fabrik ausgeschlachtet und in Einzelteilen verkauft werden. Das sehen die Arbeiter anders und beschließen, wie die ArbeiterInnen vieler Fabriken in Argentinien, die Fabrik schlichtweg zu übernehmen und selbst zu Verwalten. Die Globalisierungskritiker Naomi Klein und Avi Lewis zeigen in ihrem Dokumentarfilm „The Take – LaToma“ (2004) den langen und aufreibenden Kampf der ArbeiterInnen, um ihr Recht auf Selbstverwaltung durchzusetzen. Wir wollen damit zeigen, dass selbsteverwaltete Betriebe kein Traum bleiben müssen, sondern praktisch funktionieren. Anschließend wollen wir über den Film, die heutige Lage und die Bewegung in Argentinien diskutieren.

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16.11.2012 ‚Schwarzer Freitag‘
Queer und Straight Edge

Seit knapp 25 Jahren hat die Straight Edge-Bewegung als drogenfreie Subkultur in verschiedensten Kreisen Bestand. Jedoch haben sich im Laufe der Zeit gewissen Strömungen ausgebildet, die äußerst fragwürdig sind, seien es nun religiöser Puritanismus, selbstgerechtes Macho-Tough-Guy-Gehabe oder sogar Nazis, die sich den Begriff angeeignet haben. Beinah unmöglich scheint es da sich diese Idee im Einklang mit dem Queer-Begriff vorzustellen, welcher Menschen umspannt, welche sich z.B. als lesbisch, bi, schwul, Transgender, oder sonst wie von der gesellschaftlich erzeugten sexuellen Norm „abweichend“ sehen. In diesem Vortrag werden die Seiten der Straight-Edge-Bewegung aufgezeigt, die sehr wohl damit harmonieren können, wo Schmittmengen bestehen und wo es praktisch sein könnte, Ideen aus beiden Strömungen zu verbinden.

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2.11.2012 ‚Schwarzer Freitag‘
George Orwell und der Spanische Bürgerkrieg

George Orwell, der unter anderem die erfolgreichsten politischen Romane des 20. Jahrhunderts „Farm der Tiere“ und „1984″ schrieb, war trotz seiner radikalen Kritik des real existiernden Sozialismus selber Sozialist. Als der spanische Bürgerkrieg ausbrach, kamen aus allen möglichen Ländern Antifaschisten, um gegen Franco und die Faschisten zu kämpfen. Unter Ihnen auch der ehemalige Kollonialpolizist Eric Arthur Blair, der sich unter dem Pseudonym George Orwell mit eher bescheidenem Erfolg als Schriftsteller versuchte. Über seine Erlebnisse berichtet er seinem Buch „Hommage to Catalonia“. Doch in dem Krieg, in dem er denkt Gut und Böse so leicht unterscheiden zu können, gerät Orwell bald selber in die politischen Grabenkämpfe. Nach den Kämpfen zwischen Anarchisten und den von Stalin unterstützten Kommunisten in Barcelona wird er selber ein Opfer der politischen Verfolgung und muss mit seiner Frau Eileen nach Frankreich fliehen.

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26.10.2012 ‚Schwarzer Freitag‘
Anarchismus in Japan 1905-1936

1905 entstand die anarchistische Bewegung in Japan durch Spaltungen der sozialistischen Bewegung. Innerhalb der nächsten 30 Jahre blühte die anarchistische Bewegung auf, organisierte Aktionen, brachte Zeitschriften heraus und vernetzte sich mit anderen Organisationen weltweit. In dieser Zeit gab es kaum einen Moment, wo anarchistische AktivistInnen und TheoretikerInnen nicht von staatlicher Überwachung, Zensur, Repression, etc. bedroht waren. Schließlich musste sich die Bewegung der im Zuge des Krieges immer mehr zunehmenden Repression, aber auch inhaltlichen Differenzen und Zerwürfnissen innerhalb ihrer selbst, ergeben und er starb 1936 nahezu vollständig. Anhand von inhaltlichen Schwerpunkten, aber auch von geschichtlichen Fakten soll die Entwicklung des Anarchismus in Japan zu seiner dreißigjährigen Hochzeit nachvollzogen werden.

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11.07.2012 Radio Interview bei Radio Blau
zum Thema: Veganismus

Die AG Antispe in der ASJ-Leipzig wird am Mittwoch in einem Interview über die Beweggründe des veganen Lebens informieren.

Infos zu Sendungen auf Radio Blau könnt ihr dem Programm entnehmen.

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22.02.2012 Radiointerview auf Radio Blau
’schwarze Scharen‘, FAUD und der anarchosyndikalistischen Arbeiterwehr 1929-33.

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